Schwimmen
Notizen aus Paris: Viele Pfeile, glatte Beine und vielleicht kein Marchand an Tag eins
Am ersten Tag der Schwimm-Europameisterschaft sind bereits sechs Luxemburger gefordert. Was sich sonst noch so in Saint-Denis abspielte, lesen Sie in unseren täglichen Notizen.
Foto: AFP
Die Grundausstattung eines EM-Teilnehmers: Die meisten Schwimmer sind in Paris im Hotel H4 untergebracht. Wer in diesen Tagen im besagten Viertel in Saint-Denis unterwegs ist, erkennt die Sportler sofort an einem Detail: Sie alle tragen für kurze Spaziergänge bunte Flip-Flops an den Füßen. Bei Temperaturen über 34 Grad ist das an heißen Sommertagen wohl nicht verkehrt.
Erholung vor dem Tag X: Bei der Luxemburger Delegation stand der Sonntag im Zeichen der Erholung. Nur zwei Athleten profitierten vom Trainings-Slot im Becken, alle anderen bereiteten sich auf ihre Einsätze am Montag vor. Dazu gehört traditionell auch die Rasur. Das hat sowohl physikalische Gründe – da weniger Reibung im Wasser aufkommt – als auch psychologische: Wassergefühl auf der Haut und eine besondere Leichtigkeit werden in Fachkreisen als Gründe für die Prozedur genannt.