WM-Qualifikation
Noch einmal schonungslos: Schottland besiegt Luxemburg 7:0 in Glasgow
In der Liga B gab es in der WM-Qualifikation am Samstagabend ein 0:7 gegen Schottland. Die „Roten Löwinnen“ hatten im Hampden Park den erwartet schweren Stand und wurden in der Anfangsphase kalt erwischt. Zwar gab es im weiteren Spielverlauf bessere Ansätze als in Esch, doch der Klassenunterschied blieb bestehen. Besonders bitter wurde allerdings die verheerende Schlussphase.
Lucie Schlimé stand im FLF-Tor wieder unter Dauerbeschuss Foto: sportspress.lu/Roland Miny
Eine Überraschung war es nicht: Für das Liga-B-Auswärtsspiel ging es noch einmal darum, die Schotten dicht zumachen - im wahrsten Sinne des Wortes. Nach dem 0:5 auf dem Galgenberg wurde auf Luxemburger Seite umgestellt. Machado rückte in Glasgow von der linken Seite auf die zentrale Position der Fünferkette. Für Barbosa kam Mateus auf rechts in die Verteidigung. In der Mitte machte Kocan Platz, Konsbruck nahm den Platz von Dos Santos auf dem Flügel ein, die nach hinten in die Verteidigung zurückkehrte.
Allerdings hätte es nicht schlimmer für die „Roten Löwinnen“ losgehen können. Nach 41 Sekunden klingelte es zum ersten Mal. Die Schottinnen waren nach ihrem Anstoß gleich mit Vollgas in Richtung FLF-Kasten gestürmt. Das Mittelfeld schaffte es nicht, das Tempo zu entschärfen. Kapitänin Weir steckte trocken für MacGovern durch (1:0). Ein unglücklicher Fehlstart. Das 2:0 fiel nach einer ersten Rettungstat von Cherkane: Die Innenverteidigerin hatte einen Newsham-Kopfball von der Linie gekratzt. Und wie im Hinspiel stieg die großgewachsene Clark bei der darauffolgenden Ecke am höchsten. Der Kopfball der Innenverteidigerin, aus kurzer Distanz, zappelte im Netz (10.).