Futsal
Nichts bereuen: Differdingen hat sich in Portugal auf sein Champions-League-Duell vorbereitet
Die Sonnenstunden in Portugal sind gezählt: Nach einem dreiwöchigen Trainingslager in Ovar brach die Futsal-Mannschaft aus Differdingen gestern nach Prag auf. In Chrudim findet morgen das 1/16-Finale der Champions League statt – eine Partie, für die der Underdog aus der „Cité du fer“ keine Kosten und Mühen gescheut hat. Das Tageblatt hat mit Manager Filipe Costa über Finanzen in Covid-Zeiten gesprochen.
Die Futsaler aus Differdingen (hier Djo) durften in den letzten Tagen von einer Rundumbetreuung profitieren Archivbild: Gerry Schmit
„Wir haben noch ein paar Minuten, ich stehe gerade wieder am Check-in-Schalter“, lachte Filipe Costa. Der Manager der Differdinger Futsal-Mannschaft war erst am Montag in den Süden gereist und hatte gestern vor der Ankunft am Flughafen in Porto ein paar bange Minuten zu überstehen – und zwar nicht aufgrund von Corona: „Einer unserer Uber-Wagen hatte unterwegs einen Platten. Ich dachte nur: Was uns jetzt fehlt, wäre ein Unfall. Kaum hatte ich aufgelegt, sah ich einen direkt vor uns.“ Es blieb beim kleinen Schock und der Tatsache, dass der komplette Kader es unversehrt ins Flugzeug geschafft hatte. Über Amsterdam ging es gestern am Abend weiter nach Prag. Zwei Stunden Fahrt trennten die Hauptstadt danach von Chrudim.