Basketball
Nach dem dramatischen Aus im Halbfinale: Joé Biever und dem Basket Esch läuft langsam die Zeit davon
Das Favoritensterben im Play-off der LBBL ging auch am Sonntag weiter. Nach einer dramatischen Entscheidungspartie gegen den T71 Düdelingen, mit nicht weniger als zwei Verlängerungen, mussten sich Joé Biever und der Basket Esch vom Double-Traum verabschieden. Die Enttäuschung beim Favoriten, bei dem das T71-Trauma nahtlos weitergeht, ist dementsprechend groß.
Auch der Pokalsieg ist für Joé Biever und seine Teamkollegen nach dem Ausscheiden in der Meisterschaft derzeit kein großer Trost Foto: Luis Mangorrinha
„Ich glaube niemand von uns hat in der Nacht von Sonntag auf Montag gut geschlafen“, meinte Esch-Kapitän Joé Biever einen Tag nach dem dramatischen Ausscheiden aus dem Meisterschaftsrennen. „Wir werden ein paar Tage benötigen, um dies zu verdauen.“ Es war ein Entscheidungsspiel im Halbfinale gegen den T71 Düdelingen, wie es spannender nicht hätte sein können, auf ganzer Linie Werbung für den luxemburgischen Basketball. Etwas, dessen sich auch der 32-Jährige bewusst ist, das für ihn und seine Teamkollegen aber nur ein schwacher Trost ist: „Die Stimmung war richtig gut, das Niveau auch und die Spannung war für die Zuschauer bestimmt richtig toll. Am Ende haben dann auch Kleinigkeiten den Unterschied gemacht.“