Luxembourg Open
Nach Sperre: Schwedens Tennis-Hoffnung feiert Comeback-Sieg in Esch
Der Schwede Mikael Ymer ist bei den ITF Luxembourg Open in Esch nach einer 18-monatigen Sperre auf die Tennistour zurückgekehrt und feierte auf Anhieb den Turniersieg. Im Finale konnte sich der ehemalige Top-50-Spieler am Sonntag gegen den Norweger Nicolai Budkov Kjaer behaupten. Bei den Damen triumphierte die Deutsche Anna-Lena Friedsam.
Mikael Ymer stand 2023 in den Top 50 der Welt Foto: Editpress/Fernand Konnen
„Der Ruhestand war langweilig, wir sehen uns in acht Monaten“: Mit diesen Worten kündigte Mikael Ymer im April letzten Jahres seine Rückkehr auf die Tennis-Tour auf der Plattform X an. 2023 war der Schwede wegen drei verpasster Dopingkontrollen innerhalb eines Jahres für 18 Monate gesperrt worden, woraufhin er eigentlich seine Karriere für beendet erklärt hatte. Doch er machte eine Kehrtwende. In Esch gab er nun bei den ITF Luxembourg Open sein Comeback – und triumphierte auf Anhieb. Dass die ehemalige Nummer 50 der Welt von ihrem Können nichts verlernt hat, wurde unter anderem am Sonntag im Finale deutlich. Mit 6:1, 5:7, 6:2 rang er den Wimbledon-Sieger der Junioren Nicolai Budkov Kjaer (ATP 506) in 1:54 Stunden nieder. „Das war sicherlich eines der härtesten Matches bei diesem Turnier“, so Ymer. „Ich wusste, dass es schwierig wird. Er war die Nummer eins bei den Junioren und hat hier großartig gespielt. Ich bin froh, dass ich gewonnen habe.“