Olympia

Nach Ski-Drama: Norweger McGrath flüchtet wütend in den Wald

Atle Lie McGrath hat im Olympia-Slalom Gold vor Augen, fädelt dann aber ein. Danach wird der 25-Jährige emotional – und sucht erst einmal das Weite.

Erst mal nur weg ...!

Erst mal nur weg ...! Foto: X/ Sports Olympiques

Der norwegische Skirennfahrer Atle Lie McGrath hat im Olympia-Slalom von Bormio ein sportliches Drama erlebt und seinen Gefühlen danach auf ungewöhnliche Art freien Lauf gelassen. Der 25-Jährige ging als Führender mit deutlichem Vorsprung in den zweiten Durchgang, hatte die Goldmedaille vor Augen, fädelte dann allerdings ein und schied aus.

Tief enttäuscht warf McGrath daraufhin erst in hohem Bogen seine Skistöcke weg und stapfte dann zu Fuß los Richtung Wald. Der Skandinavier lief einmal quer über die Piste, passierte die Streckenbegrenzung, ging weiter und weiter – und ließ sich schließlich in der Nähe von ein paar Bäumen in den Schnee fallen.

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