Verbale Attacke

Mutmaßlich rassistische Beleidigung: Moutfort-Medingen fordert Konsequenzen

Im Luxemburger Fußball wird über einen weiteren Fall von Rassismus diskutiert. Ein Spieler von Moutfort-Medingen informierte den Unparteiischen bereits in der ersten Hälfte des Duells gegen Jeunesse Biwer, dass Zuschauer ihn nach einem Foul als „sale arabe“ beschimpft hätten. Laut Vereinssekretär hätten weitere Personen die Worte gehört, doch das Spiel lief weiter.

Ein Spieler soll am Samstag als „sale arabe“ beschimpft worden sein

Ein Spieler soll am Samstag als „sale arabe“ beschimpft worden sein Foto: Editpress/Gerry Schmit

Im zweiten Bezirk der 1. Division ist das eindeutige Ergebnis am Ende zweitrangig. Denn nach dem klaren 7:0-Kantersieg von Moutfort-Medingen wird nur über eine rassistische Beleidigung gesprochen. Mindestens einem Anhänger des FC Jeunesse Biwer wird vorgeworfen, einen Spieler als „sale arabe“ beschimpft und ihn danach aufgefordert zu haben, „in sein Land zurückzukehren“.

Der Schock beim Heimverein saß tief. Präsident Thomas Reich war selbst nicht vor Ort, wurde aber nach Spielende über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. USMM-Sekretär Marco Gabbrielli stand zu diesem Zeitpunkt im Kassenhäuschen, wurde aber später von mehreren Personen darüber informiert, dass diese unschönen Worte gefallen sein sollen.

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