Zurück aus Aserbaidschan

Müde, aber stolz: Was Luxemburgs U15 aus Baku mitnimmt – und warum Arsène Wenger hinschaute

Die allererste U15-Fußballweltmeisterschaft ist vorbei. Ein einziges Gegentor hatte den jungen Luxemburgern den Weg in die Top-32 versperrt. Nach zehn außergewöhnlichen Tagen endete die Reise am Sonntagmorgen am Findel – mit müden Beinen und der Gewissheit, dass diese Leistung auch international nicht unentdeckt blieb. Trainer Pol Hansen ließ das Turnier im Gespräch Revue passieren.

Am Findel gab es am Sonntagmorgen nur glückliche Gesichter

Am Findel gab es am Sonntagmorgen nur glückliche Gesichter Foto: Editpress/Julien Garroy

Einige Eltern und Geschwister hatten die U15-Fußballer über zehn Tage nicht gesehen – andere hatten ihren Urlaub für einen Kurztrip nach Baku aufgespart. Am Sonntag war die Freude über die Rückkehr der Söhne aber bei allen gleich groß: Mit viel Applaus, Fahnen und Ballons wurde das Team von Trainer Pol Hansen am Findel gebührend empfangen.

Beim Coach hatte die Müdigkeit das Adrenalin der vergangenen Tage verdrängt. „Die meisten von uns sind schon seit 24 Stunden auf den Beinen“, erklärte er. Über Frankfurt war das Team in der Nacht in Richtung Heimat aufgebrochen. Dass man so ein Erlebnis nicht innerhalb weniger Stunden verarbeiten kann, weiß er auch: „Die Jungs brauchen jetzt etwas Zeit, um runterzukommen.“

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