Fußball und Gewalt

Luxemburgs Frauenorganisationen planen größere Proteste bei Länderspiel am Dienstag

Luxemburg spielt am Dienstagabend gegen Irland. Ob der verurteilte Frauenschläger Gerson Rodrigues in der Startelf steht, ist noch nicht bekannt. Organisationen für die Rechte von Frauen hierzulande gehen dennoch dagegen auf die Barrikaden. Die FLF will derweil eine Ethikkommission mit der Affäre betrauen, um die Wogen zu glätten.

Mit ganz so vielen Demonstrantinnen wie beim Frauenstreik am 8. März ist wohl nicht zu rechnen, allerdings dürften am Dienstag wesentlich mehr Menschen gegen Rodrigues und die FLF demonstrieren als vergangenen Freitag (Archivbild)

Mit ganz so vielen Demonstrantinnen wie beim Frauenstreik am 8. März ist wohl nicht zu rechnen, allerdings dürften am Dienstag wesentlich mehr Menschen gegen Rodrigues und die FLF demonstrieren als vergangenen Freitag (Archivbild) Foto: Editpress/Julien Garroy

Bereits bei dem Spiel gegen Slowenien (0:1) am vergangenen Freitag hatte die Luxemburger Nationalmannschaft nicht nur Fans im Stadion. An einer eilig organisierten Protestaktion des „CID – Fraen a Gender“ nahmen mehrere Frauen teil, die den Umgang der FLF mit dem verurteilten Rodrigues scharf kritisierten (das Tageblatt berichtete). Eine Demonstrantin wurde von Sicherheitsmitarbeitern verletzt. Die FLF bezog am Sonntag Stellung zu dem Vorfall.

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