Kegeln
Luxemburg geht bei der WM auf Medaillenjagd
Zwölf Nationen, zehn Titel – und mittendrin elf Luxemburger: Bei der 17. Kegel-Weltmeisterschaft in Langenfeld hofft das FLQ-Aufgebot auf mehrere Finalteilnahmen.
Das FLQ-Aufgebot hat bereits WM-Erfahrung gesammelt Foto: FLQ
Die Kegel-Weltmeisterschaft findet zum zweiten Mal in Folge in Deutschland statt. Austragungsort der 17. Ausgabe ist vom 14. bis zum 20. Mai die Manni-Jung-Sportkegelhalle. In Herne gab es vor zwei Jahren zwei Medaillen im Einzeln und zweimal Bronze für die Mannschaft. Gilles Mores landete im 120-Wurf-Finale auf einem guten dritten Platz. Das beste Ergebnis ging vor zwei Jahren auf das Konto von Martine Keller, die im 80er-Wurf-Turnier die Nerven behielt und mit einer starken Aufholjagd später Silber gewann. Beide stehen auch diesmal wieder im Aufgebot der FLQ und dürfen sich, an einem guten Tag, wieder berechtigte Hoffnungen auf den Sprung ins Finale machen.
Wir wollen Luxemburg als starke Keglernation präsentieren
FLQ
Das ist nämlich auch das Ziel des Verbandes. Offiziell wurde nicht über Medaillen und Erwartungen kommuniziert. „Wir wollen Luxemburg als starke Keglernation präsentieren. Die Vorbereitung auf das Turnier verlief intensiv und das Team ist bereit, sich der internationalen Konkurrenz zu stellen“, hieß es vor der Abreise vonseiten der FLQ.
Insgesamt zwölf Nationen sind gemeldet. Luxemburg gehört zum erweiterten Favoritenkreis. Deutschland, Brasilien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Spanien, Kroatien, Marokko, Mazedonien, Serbien und die Türkei vervollständigen das internationale Plateau.
Das FLQ-Aufgebot
Frauen:
Martine Keller, Mandy Paracho, Anne Zenners
Herren:
Christian Fuchs, Christian Junk, Pascal Lauer, Gilles Mores, Gilles Neiertz, Luca Wolter, Christopher Zels, Alain Blasen (Reserve)
Trainer:
Uwe Jacoby, Patrick Molitor und Steve Blasen