2:2 gegen Nordirland

Luc Holtz: „Habe heute kein super Match gesehen“

Nach dem Spiel gegen Nordirland war Nationaltrainer Luc Holtz mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden, das 2:2-Unentschieden stimmte ihn aber versöhnlich.

Luc Holtz 

Luc Holtz  Foto: Editpress/Jeff Lahr

Die Aufholjagd und das Ergebnis gegen Nordirland stimmten Luc Holtz am Montagabend nachdenkich. „Ich kann nicht sagen, dass ich heute ein super Match gesehen habe“, sagte er. „Wir sind quasi aus Zufall aus dem Nichts zurückgekommen. Wir machen das 2:2 und hätten sogar das 3:2 machen können, obwohl es fußballerisch nicht gut war. Ich nehme das mit einem Schmunzeln. Sonst bleibt mir nichts übrig.“

Beim 0:1 gegen Bulgarien am Freitag hatte ihm die Leistung seiner Mannschaft eigentlich besser gefallen. „Wir hätten da mit 4:1 gewinnen sollen. Vom Spielinhalt hatte ich da viel mehr Freude. Heute hat der Inhalt mir weniger gefallen, dafür ist das Ergebnis besser“, so Holtz nach dem 2:2. „Nach einem Spiel wie diesem ist der Trainer der Größte. Nach einem Spiel wie dem am Freitag ist der Trainer an allem schuld. So ist das im Fußball.“

Für seine Mannschaft war das Spiel gegen Nordirland aber auch ein emotionales. Neben zwei Mitgliedern aus dem Staff hört auch Torhüter Ralph Schon auf. Holtz wechselte ihn deswegen in der 74. für den jungen Schlussmann Pereira ein, was bei einigen Zuschauern für Unmut gesorgt hatte und mit Pfiffen begleitet wurde. Holtz sagte aber: „Er hat die Mannschaft immer unterstützt, war immer positiv und hat das verdient.“

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