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Leichter Weg ins Finale für Lorentzweiler

Nach fünf Viertelstunden konnte Lorentzweiler sein Ticket fürs Finale lösen. Beim 3:0 hatte der Gegner aus Esch zu keinem Zeitpunkt die Chance, das Resultat ausgeglichener zu gestalten.

Adri Arapi und Lorentzweiler verteidigen konzentriert im Fußballspiel gegen Gegner

Adri Arapi und Lorentzweiler ließen sich vom Gegner nicht überraschen Foto: Editpress/Gerry Schmit

Erste Überraschung bei den auf dem Spielbogen eingetragenen Spielern: Der Escher Coach Juan Blanco musste auf seinen besten Mann, Franz Vosahlo, verzichten, der sich im Ausland aufhielt. Dadurch war Esch deutlich geschwächt.

Wie schon öfter in dieser Saison spielte Gil Nizard im Zuspiel. Nikola Darrosa vertrat Vosahlo in Annahme und Angriff. Von Anfang an übernahm der Favorit aus Lorentzweiler die Führung, die er im gesamten Spielverlauf nicht mehr abgeben sollte. Esch wehrte sich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln recht gut, konnte den Gegner jedoch nicht davon abhalten, die Führung stetig auszubauen.

Blanco versuchte, seinem Team durch gezieltes Einsetzen von Auszeiten zwischendurch eine Verschnaufpause zu verschaffen. Der Gegner ließ sich wenig beeindrucken und zog weiterhin sein Spiel durch – allerdings nicht mit vollem Einsatz. Offensichtlich wollte man im Halbfinale nicht zu viele Kräfte verschwenden. Schon früh ließ der Lorentzweiler Coach Serge Karier sein Team rotieren.

Als dann in der Money-Time Fischer und Co. den Druck erhöhten, schien der Satz schon entschieden. Dennoch wollte jeder den letzten Punkt für sich verbuchen, was Esch noch einige Zähler bescherte. Mit 25:18 ging der Satz trotzdem problemlos an Lorentzweiler.

Nicht mehr getan als nötig

Lorentzweiler nahm den Flow aus dem ersten Satz mit in den zweiten und setzte sich gleich mit 4:1 ab. Zuspieler Adonis Alagic, der ab Mitte des ersten Satzes für Adri Arapi eingewechselt worden war, hatte sich inzwischen immer besser ins Spiel seiner Mannschaft eingefügt. Er verteilte die Bälle gut und verschaffte seinen Angreifern – Hugo Fischer, Moise Datus und Chris Zuidberg – gute Möglichkeiten, zu punkten, die diese dankend nutzten.

Trotzdem ging Esch nicht unter und nutzte jede noch so kleine Chance, um sich seinerseits in Szene zu setzen. Der Vorsprung von Lorentzweiler pendelte dabei stets bei um die sechs Punkte. Als der Favorit den Druck erneut erhöhte, ging auch der zweite Satz schließlich an Lorentzweiler.

Im dritten Satz standen dann wieder Tomas Pavelka und Adri Arapi in der Startformation von Lorentzweiler, was dem Zusammenspiel jedoch keinen Abbruch tat. Früh verschaffte man sich einen Vorsprung von vier bis fünf Punkten, den man einige Zeit halten konnte.

Dann schlich sich eine Phase ins Spiel ein, in der beide Teams von den Fehlern des Gegners lebten. Um dies zu unterbinden, schickte Coach Serge Karier gleich drei neue Spieler ins Geschehen: Zuidberg, Alagic und Mick Juttel sollten dem Spiel neuen Schwung verleihen – und das gelang auch. Schnell vergrößerte sich der Vorsprung wieder.

Ein Escher Aufschlag, der ins Netz ging, beendete schließlich Satz und Match. Lorentzweiler hatte nicht mehr getan als nötig, während Esch mit seinen Möglichkeiten die Niederlage noch im Rahmen hielt. „So kurzfristig nach einem arbeitsreichen Tag konnte man wohl nicht mehr von einigen Spielern verlangen“, so Karier. „Im Finale müssen wir allerdings ausgeruhter antreten.“

Statistik

Esch - Lorentzweiler 0:3 (18:25, 18:25, 17:25)
Esch: Hoffmann (6), Fellinger (9), Santosi (3), Biver (5), Nizard (2), Darrosa (6), Libero: Barth, Auswechselspieler: Sommerhalter, Wagner, Pereira; 19 Mannschaftsfehler
Lorentzweiler: Pavelka (2), Fischer (16), Zehren (4), Datus (15), Arapi (3), Sonnet (2), Libero: Querraxhija, Auswechselspieler: Zuidberg (10), Alagic (2), Juttel (2); 22 Mannschaftsfehler

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