Motorsport

Le Mans und Nürburgring: Zwei Motorsportklassiker binnen einer Woche

24-Stunden-Rennen sind für Hardcore-Racing-Fans ein Highlight: Campen, Lagerfeuer und Feiern stehen normalerweise auf dem Programm, und dies über ein ganzes Wochenende. 2020 ist jedoch alles anders: So fanden die 24-Stunden-Rennen von Le Mans und vom Nürburgring nicht wie gewohnt im Mai, sondern erst im September statt, und zwar Corona-bedingt mit Masken und ohne bzw. mit nur sehr wenigen Zuschauern und Medienvertretern.

Ein reduziertes Starterfeld und völlig leere Tribünen in Le Mans

Ein reduziertes Starterfeld und völlig leere Tribünen in Le Mans Foto: FIA/WEC/Harry Parvin

1968 wurden die traditionsreichen 24 Stunden von Le Mans wegen der Studentenunruhen in den September verlegt, diesmal war es die Covid-19-Pandemie, welche die Verschiebung bedingte. Dies bedeutete für die Piloten vor allem eine längere Nachtschicht, was sich aber im Nachhinein als problemlos erwies. Auch der angekündigte Regen blieb aus, sodass das Rennen ohne größere Probleme und ohne schwere Unfälle über die Bühne ging. Es gab insgesamt nur vier Safetycar-Phasen. Von 59 gestarteten Autos wurden 43 gewertet.

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