Ein zweites Leben 

Jugendkommission des F91 und „Lycée Guillaume Kroll“ (LGK) sammeln Trikots und Fußballschuhe für die Kapverden

Für die meisten Luxemburger Nachwuchskicker beginnt in ein paar Tagen offiziell die Sommerpause. Zu klein gewordene Fußballschuhe oder Trikots könnten auf den Kapverden aber noch einen zweiten Frühling erleben. Wie das geht, erklärte Camille Weber, Gründungsmitglied und Präsident von „1 Kand 1 Laachen“: Er wird im Oktober ein weiteres Mal auf die afrikanische Insel reisen, um Sportprojekte an Schulen und in Kinderheimen voranzutreiben. 

Fußbälle, Basketbälle und Co: Die Sportbegeisterung der kleinen Kapverdianer ist riesig

Fußbälle, Basketbälle und Co: Die Sportbegeisterung der kleinen Kapverdianer ist riesig Foto: privat

Mehrere Monate verbringt Camille Weber jedes Jahr auf den Kapverden. Der 50-Jährige, der seine Person während des gesamten Gesprächs nie in den Vordergrund drängen wollte, erklärte erst ganz am Schluss, wieso er sich fünf Jahre gezielt für die junge Bevölkerung der afrikanischen Insel einsetzt. Der Adoptivsohn eines Luxemburger Vaters und einer kapverdischen Mutter will deren Herkunftsland „etwas zurückgeben“. Manchmal würde er vor Ort noch verdutzt angeschaut werden, da er die Sprache fließend beherrscht. Doch inzwischen ist Weber für die meisten zur Lokalberühmtheit avanciert: „Vergangenes Jahr war ich im Nationalfernsehen zu sehen und im Radio zu hören. Seitdem werde ich auf der Straße angesprochen.“

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