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Ist die EM doch ein Sommermärchen?

Ist die EM doch ein Sommermärchen?

Foto: dpa, Montage: Tageblatt

Die Europameisterschaft, das nicht nur von den deutschen Gastgebern, sondern von der ganzen internationalen Fußball-Community krampfhaft herbeigesehnte, aber verhinderte Sommermärchen, neigt sich dem Ende zu. Die Belegschaft dünnt sich aus, die Schotten sind längst raus, die albanischen Doppeladler ebenso, die Belgier mit ihrem nicht mehr so glänzenden Überbleibsel der goldenen Generation sowieso. Verhindert wurde das Märchen nicht nur meteorologisch, weil es die Älteren unter den Aficionados nicht an 2006, sondern an die Wasserschlacht von Frankfurt 1974 erinnerte. Diesmal war es der Wolkenbruch von Dortmund. Verhindert wurde der Deutschen liebstes Märchen mit dem unglücklichen Ausscheiden ihrer endlich glänzend aufgelegten und bisweilen toll aufspielenden Mannschaft im Viertelfinale. Die Mannschaft um König Kroos, Kimmich, Gündogan, Rüdiger, „Lücke“ Füllkrug und „Wusiala“ zeigt endlich wieder eine technisch anspruchsvolle Einheit mit Kampf- und Teamgeist, die auch die Fans begeistert. „Das neue Wir“ titelte das Fachblatt Kicker über die Nagelsmänner.

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