Motorsport

Interview mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Olivier Panis: „Der Monaco-Sieg war magisch“

Den Motorsportfans, die schon länger dabei sind, wird der Franzose Olivier Panis vor allem durch seinen überraschenden Monaco-Grand-Prix-Sieg vor fast 30 Jahren bekannt sein. Seine Karriere darf man jedoch nicht nur auf diesen einen Sieg reduzieren. 

Olivier Panis feierte beim GP von Monaco 1996 einen Überraschungssieg vor D. Coulthard und J. Herbert

Olivier Panis feierte beim GP von Monaco 1996 einen Überraschungssieg vor D. Coulthard und J. Herbert Foto: Facebook O. Panis

Wie die meisten seiner französischen Rennfahrerkollegen durchlief Panis die üblichen Nachwuchsformeln, bis er 1993 Formel-3000-Champion (damalige Formel 2) wurde. Dies öffnete ihm im darauffolgenden Jahr die Tür zu seinem Formel-1-Debüt bei Ligier. In der Königsklasse verblieb er über die nächsten zehn Jahre. Neben der Formel 1 war er aber auch in anderen Rennserien aktiv. Seit 2016 betreibt Panis sein eigenes LMP2-Team, das heute unter dem Namen VDS-Panis Racing bei den 24h Le Mans und in der ELMS (European Le Mans Series) antritt. Für das Team war 2025 eine regelrecht vorbildliche Saison: ELMS-Siege in Imola, Spa und am letzten Samstag in Portimao, Zweiter in Barcelona, Punkte in jedem anderen Rennen und Pole-Position in Silverstone. All dies bedeutete am Schluss der Saison den Titel. Zum fast 30-jährigen Jubiläum seines GP-Sieges hat sich das Tageblatt exklusiv mit dem Eigner des nunmehr frischgekrönten ELMS-Champion-Teams unterhalten.

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