Volleyball-Pokal

Gym im Halbfinale nicht zu schlagen

Gym zog am Donnerstagabend als erste Mannschaft ins Finale des Volleyball-Pokals ein. Mit 3:1 behielten die Spielerinnen von Fabio Aiuto gegen Steinfort die Oberhand.

Cindy Schneider und Teamkolleginnen feiern 3:1 Sieg im Mannschaftswettkampf, starke Teamleistung sichtbar

Cindy Schneider und ihre Teamkolleginnen setzen sich mit 3:1 durch Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Steinfort erwischte einen sehr guten Start und führte schnell mit 4:0. Aiuto musste sehr früh eine Auszeit nehmen. Er wollte die Aufschlagserie von Noelie Giacomino brechen. Dies sollte allerdings nicht gleich gelingen. Doch so langsam kam auch Gym im Spiel an. Aus einer immer besser agierenden Annahme konnte Zuspielerin Kylie Schubert ihr Spiel variieren und bei 7:7 war man dran. Durch ein Ass von Alexis Diaz ging Bonneweg erstmals mit 9:8 in Führung. Nun war es an Pompiliu Dascalu, sein Team an die Außenlinie zu zitieren. Mittlerweile war der Gegner mit 11:8 davongezogen. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn kurze Zeit später war der Anschluss wieder geschafft (14:14). Gym reagierte gleich, erhöhte den Druck und der alte Drei-Punkte-Vorsprung war schnell wiederhergestellt. Dascalu nahm seine zweite Auszeit. Steinfort bekam zu diesem Zeitpunkt die US-Amerikanerin Diaz einfach nicht in den Griff. Aber man gab sich noch nicht geschlagen, kam wieder nahe heran. Doch die Gym wollte den Satz nicht mehr hergeben und rief zum Endspurt. Mit 25:20 setzte sie sich im ersten Satz durch. Nur Alexandra Dascalu konnte in etwa mit dem Gegner mithalten.

Im zweiten Satz konnte Bonneweg recht schnell an die Leistung vom ersten Satz anknüpfen. Bei 4:8 nahm Dascalu eine Auszeit. Doch anstatt nun zu schmelzen, vergrößerte sich der Vorsprung des Gegners zusehends (13:6). Dascalu musste nachlegen und ein zweites Mal versuchen, den Flow des Gegners zu brechen. Zwei Schiedsrichterentscheidungen zu ihren Ungunsten brachten überraschend kaum Unruhe ins Steinforter Spiel. Im Gegenteil, man fand ins Spiel zurück. Aiuto reagierte und nahm seinerseits eine Auszeit (17:15). Die Gym hatte nun ihre Souveränität fast gänzlich verloren. Aiuto wollte seinem Team mit einem Doppelwechsel neue Energie einhauchen, was ebenfalls nicht gelang. Die zweite Auszeit sollte es nun richten. Steinfort war bis auf einen Punkt herangekommen (19:20) und schaffte einen Punkt später den Ausgleich. Aiuto wurde an der Außenlinie wieder nervös. Doch sein Team hatte das letzte Wort noch nicht gesprochen und erhöhte den Druck wieder. Mit 25:20 sollte der zweite Satz auch an Bonneweg gehen. Es stand 2:0 und Dascalu musste sich etwas einfallen lassen, wollte Steinfort noch ins Finale einziehen.

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