Tageblatt-Serie
Gesichter des Ehrenamts: Laurent Drees aus Bettborn
1983 war Laurent Drees zum ersten Mal als „Bénévole“ tätig. Der in Bettborn lebende Pensionär hat den Wandel der Zeit miterlebt. Im Gespräch mit dem Tageblatt spricht er die Probleme an, die er in der Freiwilligenarbeit sieht. Obwohl er sich über einiges ärgert, wird er dem Benevolat auch in Zukunft erhalten bleiben.
Laurent Drees aus Bettborn arbeitet seit 1983 als „Bénévole“ Foto: Editpress/Julien Garroy
Wenn Laurent Drees über seine Benevolatstätigkeiten redet, erinnert er sich gerne zurück. „Das hat Spaß gemacht“, sagt er. „Jedes Mal, wenn ich Zeit hatte, habe ich gerne geholfen. Früher war das so: Wenn du Zeit hattest, dann hast du geholfen. Ob du Start- und Zielbereich aufgebaut hast oder Streckenposten warst – das sind tolle Erinnerungen.“ Der 64-Jährige schwelgt aber nicht nur in vergangenen Zeiten, sondern macht auch immer noch gerne Freiwilligenarbeit, vor allem bei Radrennen. Doch Drees kennt auch die Kehrseiten der Tätigkeiten. „So etwas tut weh“, sagt er, als er sich an die vergangene Tour de Luxembourg erinnert. Was ist passiert?