Conference League

Gauthier Caron (Fola Esch): Der Zusatztrainer, der zum richtigen Moment traf

60 Minuten Coach, 30 Minuten Stürmer – so könnte man die Aufgabenverteilung von Gauthier Caron in den letzten Wochen beschreiben. Erst als Motivator und Tippgeber, danach als Joker, sicherte der Franzose der „Doyenne“ in der vergangenen Woche den Sieg gegen Linfield. Warum er nicht nur auf dem Platz Vollgas gibt, erklärte der 31-Jährige zwei Tage vor dem entscheidenen Rückspiel der Fola Esch. 

Für Gauthier Caron war der Treffer in Linfield ein mentaler Befreiungsschlag

Für Gauthier Caron war der Treffer in Linfield ein mentaler Befreiungsschlag Archivbild: Gerry Schmit

Gauthier Caron hatte es in den vergangenen Monaten nicht leicht. Die Form stimmte nicht, das Pensum als Lagerist bei einem Elektrounternehmen nahm täglich mehr Zeit in Anspruch, als sich die Fola-Trainer das möglicherweise vorgestellt hatten. Weshalb beide Parteien im Sommer ein klärendes Gespräch suchten. „Die Vorbereitung war aufgrund meiner Arbeitszeiten kompliziert. Es gab Tage, an denen ich von 6 bis 18 Uhr arbeiten musste. Ich glaube, dass sich dessen nicht jeder bewusst war. Aber man hat mir die nötige Zeit gelassen, um wieder fit zu werden. Es fehlt noch immer ein bisschen, aber das Schwerste war einfach, mental dranzubleiben.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburger im Ausland

Von Meisterfeiern und Abstiegsängsten

Champions League

Total verrückt! – Titelverteidiger PSG schlägt FC Bayern bei Offensivspektakel

;