Ausländer im Sport

Fußball soll liberalisiert werden, der Basketball tut sich schwer

Fünf statt sieben „premières licences“ strebt der Ligaverband LFL für kommende Saison an und will sich damit der Realität hierzulande anpassen. Im Handball und Volleyball gibt es überhaupt keine Ausländerbeschränkung. Nur bei den Basketballvereinen stellt man sich derzeit die Frage, ob es förderlich wäre, mit weniger Ausländern zu spielen.

Während ein paar Jahren Opfer der Erstlizenz-Regelung: Lucas Fox fing als Sohn eines luxemburgischen Vaters mit dem Fußball in Frankreich an, wechselte relativ schnell nach Luxemburg, galt aber bis vergangene Saison als „Ausländer“

Während ein paar Jahren Opfer der Erstlizenz-Regelung: Lucas Fox fing als Sohn eines luxemburgischen Vaters mit dem Fußball in Frankreich an, wechselte relativ schnell nach Luxemburg, galt aber bis vergangene Saison als „Ausländer“ Foto: Editpress/Wildson Alves

Wie Le Quotidien vergangene Woche berichtete, hat der Ligaverband LFL „einstimmig“ entschieden, die Zahl der „premières licences“ von bisher sieben auf fünf herunterzuschrauben. Zwei dieser Spieler müssen in der Startelf stehen. Noch in den kommenden Wochen soll ein Referendum stattfinden, um diese neuen Bestimmungen durchzuwinken. 23 Vereine haben diese Bitte an den nationalen Fußballverband FLF gerichtet.

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