„Es ist meine Droge“
Für AB Contern-Trainerin Fabienne Fuger ist das Coaching mehr als Leidenschaft
Für Fabienne Fuger ist Coaching nicht einfach nur ein Job, sondern eine Lebenseinstellung. Als Trainerin der Conterner Damen bringt sie eine Erfahrung mit, die in der höchsten Liga selten ist. Ein Blick auf ihre Karriere, auf die Fragen zur Zukunft des Damenbasketballs, auf Frauen im Trainerberuf – und auf die letzten Meter der Finalserie.
Fabienne Fuger freut sich über den Einzug ins Meisterschaftsfinale Foto: Editpress/Gerry Schmit
Als Fabienne Fuger am Montagnachmittag ans Telefon geht – keine 24 Stunden nach dem ersten Finalspiel gegen den T71 Düdelingen –, sitzt sie bereits am Schnitt: Sie setzt das Video der Partie zusammen und steigt sofort in die Analyse ein. „Es ist schon verrückt, wenn ich sehe, wie wir innerhalb von zwei Minuten regelrecht überrollt wurden: ein 8:2 in 30 Sekunden. Wir müssen die Offensivrebounds – die Rebounds generell – besser kontrollieren. Und ihre Fastbreaks stoppen, denn wir wissen, das ist ihre Stärke. Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen und gesagt, dass wir sie nicht laufen lassen dürfen, aber gestern sind sie trotzdem gut gelaufen.“