WM-Qualifikation
FLF-Damen in Glasgow angekommen: Britisches Wetter zum Empfang
Die Fußballnationalmannschaft landete am frühen Donnerstagnachmittag in Schottland. Bei grauem Himmel und sechs Grad begann die Mission Rückspiel gegen den großen Favoriten. Die Splitter-News.
Early Birds: vom Findel via Frankfurt nach Glasgow Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Estevez macht die 50 voll: Mit ihrer Einwechslung am Dienstagabend ist Mittelfeldspielerin Marta Estevez nun die zweite Luxemburgerin, die 50 (und mehr) offizielle Fußball-Länderspieleinsätze auf dem Buckel hat. Nur die derzeit verletzte Rekordtorschützin Amy Thompson (52 Spiele) steht vor ihr in dieser Liste. Dicht am Duo dran ist auch Kimberly dos Santos (47 Spiele). Auch sie könnte die 50er-Marke im Laufe dieser Kampagne knacken. Während Estevez ihre Kollegin Thompson möglicherweise bei den Einsätzen überholen wird, wird es wohl noch sehr lange dauern, ehe die Stürmerin irgendwann einmal als Rekordtorschützin abgelöst wird: Thompson führt in diesem Ranking mit 35 Treffern vor Janine Hansen und ihren zehn Toren.
Der frühe Vogel: Bereits um 8.00 Uhr brach die FLF-Auswahl am Donnerstag vom Findel in Richtung Frankfurt auf. Von dort aus ging es dann weiter nach Glasgow. Bei der Ankunft erwartete das Team dann auch das klassische britische Wetter mit grauem Himmel und Regenschauern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel stand vor der ersten Trainingseinheit vor Ort noch die Analyse des Hinspiels auf dem Programm. Drei Luxemburger Journalisten und ein Fotograf reisten derweil über Amsterdam, respektiv Charleroi, nach Schottland.
Noch keine Planänderung: Am Mittwoch wurde bekanntlich entschieden, das Basketball-Heimländerspiel der Luxemburger Damen gegen Israel ohne Zuschauer und Presse auszutragen. Die FLF-Frauen treffen im April ebenfalls auf diese Nation. Beide Spiele werden auf neutralem Boden, in Ungarn, ausgetragen. Bislang wird noch nicht vom Ausschluss der Öffentlichkeit ausgegangen.
Die Spielstätte: In Schottland erwartet die „Roten Löwinnen“ eine mythische Kulisse im Hampden Park. Das Nationalstadion gehört dem Landesverband und bietet heute über 50.000 Zuschauern Platz. Die Rekordbesucherzahl bei den Länderspielen der Damen liegt bei über 18.000 Fans. Nach der Eröffnung 1903 und einer Erweiterung in den 30er Jahren wurde 1937 ein Rekord von 149.415 Zuschauern gezählt. Aufgrund von Sicherheitsbedingungen und Umbauten wurde die Kapazität nach und nach verringert.
Zweikämpfe vermeiden: Laut Mittelfeldspielerin Charlotte Schmit wird es am Samstag u.a. darauf ankommen, die Zweikämpfe mit den körperlich überlegenen Schottinnen zu vermeiden – und genau wie im Hinspiel zu versuchen, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Damit tat sich ihre Mannschaft in Esch allerdings schwer. „Wir müssen die Phasen in Ballbesitz besser ausspielen. Lange Bälle machen gegen so einen Gegner keinen Sinn.“ Die Sporting-Spielerin gab zu, vor Anpfiff etwas nervös gewesen zu sein, doch mit dem Anpfiff war es damit vorbei.