1. Runde
Europa League: Progrès sieht sich leicht favorisiert
Als erster luxemburgischer Vertreter greift der Progrès Niederkorn heute um 18.30 Uhr in die erste Qualifikationsrunde der Europa League ein und trifft in Oberkorn auf den FK Zeta Golubovci aus Montenegro. Auf seinen „zwölften Mann“ kann sich der inoffizielle Vizemeister aber nicht verlassen: Bekanntlich werden in dieser Saison sämtliche Qualifikationsrunden mit nur einer Entscheidungspartie ohne Zuschauer ausgetragen.
Für Florik Shala und Co. wäre alles andere als ein Weiterkommen eine Enttäuschung Foto: Gerry Schmit
Die Montenegriner, die vergangene Spielzeit die heimische Liga auf dem vierten Platz abschlossen und sich am vergangenen Dienstag mit einem 3:1-Erfolg gegen UE Engordany in Andorra in der Vorqualifikation durchsetzten, treffen in ihrem 15. internationalen Duell seit 2005 erstmals auf einen luxemburgischen Gegner. Die Glanzzeiten des Vorortvereins der Hauptstadt Podgorica reichen in die 2000er-Jahre zurück, als 2004/2005 in der damaligen jugoslawischen Liga der dritte Platz hinter Partizan Belgrad und Roter Stern Belgrad erreicht wurde. Zwei Jahre später krönte sich der FK Zeta nach der Unabhängigkeit zum ersten montenegrinischen Meister. Den bisher größten Erfolg auf dem internationalen Parkett gab es 2012 zu verzeichnen, als der FK Zeta in der Europa League die drei Qualifikationsrunden erfolgreich überstand und erst in den Play-offs, wenn auch deutlich, am PSV Eindhoven scheiterte. In der Folge gab es nur noch zwei weitere Teilnahmen (2017 und 2019) mit jeweils einem Ausscheiden in der ersten Qualifikationsrunde.