Leichtathletik

„Eine Medaille im Visier“: Ruben Querinjean startet in die EM

Ruben Querinjean greift am Donnerstag bei der Europameisterschaft in Birmingham ins Geschehen ein. Der 24-jährige Luxemburger geht mit großen Ambitionen an den Start. Trotz einer erschwerten Vorbereitung bleibt das Ziel einer Medaille bestehen. Das Tageblatt hat einen Tag vor den Vorläufen über 3.000 Meter Hindernis mit ihm gesprochen.

Ruben Querinjean hat in diesem Sommer erst zwei Rennen bestritten

Ruben Querinjean hat in diesem Sommer erst zwei Rennen bestritten Foto: FLA

Tageblatt: Sie stehen kurz vor der zweiten EM-Teilnahme Ihrer Karriere. Wie fühlen Sie sich am Tag vor den Vorläufen?

Ruben Querinjean: Ja, es ist tatsächlich meine zweite EM. Ich gehe diesmal mit einer ganz anderen Ausgangslage an den Start als vor zwei Jahren. Damals war ich einer der Letzten, die sich überhaupt für die Europameisterschaft qualifiziert hatten. Entsprechend kompliziert war es, das Finale zu erreichen, und ich schied im Vorlauf aus. Diesmal gehöre ich hingegen zum Favoritenkreis – damit ist natürlich auch die Zielsetzung eine ganz andere geworden. Einen Tag vor dem Wettkampf fühle ich mich gut. Heute Morgen im Training hatte ich richtig gute Beine. Wie es im Vorlauf (am Donnerstag) läuft, werden wir sehen. Man darf nicht glauben, dass es einfach wird. Es bleibt eine große Herausforderung, ins Finale (am Sonntag) zu kommen. Das Niveau in Europa ist sehr stark. Deshalb muss die Arbeit im Vorlauf erst einmal gemacht werden. Aber ja, die Waffen sind definitiv völlig andere als vor zwei Jahren.

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