Cyclocross
Ein Hauch von Beles in der Schweiz
Simon Zahner gehört zu den alten Hasen der Cyclocross-Szene. Mit 36 Jahren kommt er am Wochenende in den Genuss einer Weltmeisterschaft im eigenen Land. Was die Schweizer Titelkämpfe mit der WM in Beles verbindet, verrät Zahner im Gespräch mit dem Tageblatt.
Simon Zahner ist einer der wenigen Schweizer Cyclocross-Spezialisten Archivbild: Rom Helbach
Am Wochenende findet das Highlight der Cyclocross-Saison, die Weltmeisterschaft, im schweizerischen Dübendorf statt. Die Glanzzeit des Schweizer Cyclocross liegt bereits einige Jahrzehnte zurück und es wird mit ziemlicher Sicherheit kein Eidgenosse in die Fußstapfen bzw. Erfolgsspur des fünffachen Cross-Weltmeisters Albert Zweifel fahren. Trotzdem befindet sich der Sport wieder etwas im Aufwind. Für den Schweizer Cyclocross-Spezialisten Simon Zahner wird die Heim-Weltmeisterschaft ein absoluter Höhepunkt seiner Karriere. „Es ist ein absoluter Traum, der in Erfüllung geht.“ Sein Herz schlägt seit jeher fürs Querfeldein, obwohl die Schweiz eigentlich ein Mountainbike-Land ist. Zahner fehlte in jungen Jahren allerdings die Ausdauer für Mountainbike-Rennen. „Beim Cyclocross war ich zu dem Zeitpunkt, in dem mir beim Mountainbike die Luft ausging, bereits im Ziel“, erklärt der 36-Jährige mit dem ungewöhnlichen Karriereweg, wie er zum Radquer kam.