Fred Bertinelli verstorben

Differdingen trauert um einen engagierten Kämpfer

Fred Bertinelli konnte man in Differdingen fast ständig und überall über den Weg laufen. Sei es zu Fuß in seinem geliebten Stadtzentrum, das er in den vergangenen Jahren mit viel Leidenschaft beleben wollte, oder beim Fußball oder Karate – zwei Sportarten, die ihn stets begeisterten. Neben seinem politischen Einsatz für die Sozialisten war der 63-Jährige vor allem eines: ein Mann der Nähe. Ein Nachruf. 

Fred Bertinelli genoss Gespräche und Diskussionen 

Fred Bertinelli genoss Gespräche und Diskussionen  Foto: Editpress/Tania Feller

Dass Fred Bertinelli auf den meisten Fotos, die in den sozialen Medien an ihn erinnern, von vielen Menschen umgeben ist, ist kein Zufall. Er genoss es, Menschen zuzuhören und mit ihnen über ihren Alltag, ihre persönlichen Sorgen und die Probleme seiner Stadt zu diskutieren. Bei Interviews zog der Sozialist Vieraugengespräche bei einer Tasse Kaffee stets einem Telefonat vor. Vor allem aber war der engagierte LSAP-Schöffe eines: ein Differdinger durch und durch. Als „einen richtigen Straßenpolitiker“ beschrieb ihn sein langjähriger Freund und Weggefährte Guy Altmeisch am Mittwochmorgen mit trauriger Stimme. 

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