BGL-Ligue-Splitter

Differdingen könnte einen großen Schritt in Richtung nächsten Meistertitel machen

Am 22. Spieltag der BGL Ligue bleiben die vier besten Mannschaften unter sich. Bei für Differdingen günstigem Verlauf dieser Duelle könnte ein großer Schritt in Richtung dritter Meistertitel in Folge gemacht werden.

Spitzenduell im Fußballstadion von Düdelingen gegen Differdingen mit jubelnden Fans und spannender Atmosphäre

In Düdelingen steigt das Spitzenduell gegen Differdingen Foto: Editpress/Gerry Schmit

Spitzenteams unter sich: Düdelingen empfängt Differdingen und Bissen reist nach Strassen. Die vier Spitzenteams sind an diesem Wochenende unter sich. Zum großen Profiteur könnte der amtierende Meister werden. Gewinnt D03 sein eigenes Spiel und trennen sich die UNA und der FC Atert mit einem Unentschieden, würde der Vorsprung auf Platz zwei auf acht Punkte anwachsen. Sieben Spieltage vor Schluss wäre dies eine kleine Vorentscheidung in der Meisterfrage. Yannick Kakoko würde es freuen, denn der neue D03-Trainer konnte bisher noch keinen überzeugenden Sieg landen. Seine ersten beiden Auftritte mit seiner neuen Mannschaft endeten mit einem knappen 3:2-Erfolg gegen Hostert und einem 1:1-Remis gegen Jeunesse. Der zweite Profiteur könnte übrigens Mondorf sein. Bei idealem Verlauf könnte die USM den Sprung auf Platz zwei schaffen.

Kellerkinder unter sich: Auch im Kampf gegen den Abstieg gibt es zwei wichtige Duelle an diesem Sonntag. Hesperingen, das sich derzeit im freien Fall befindet, bekommt es mit Rodange zu tun. Fahrudin Kuduzrovic, der neue Trainer der Mannschaft aus dem Süden, konnte sein Team bisher noch nicht in die richtige Richtung lenken. In vier Meisterschaftsspielen unter seiner Leitung gab es noch keinen Sieg. Nur das Pokalspiel gegen Luxembourg-City wurde siegreich bestritten. Bei Nachbar Petingen muss der neue Mann auch schnelle Wunder bewirken: Akil Momade übernahm den Tabellenletzten am vergangenen Mittwoch von seinem Vorgänger Charles Baffour. Das Heimspiel gegen Mamer muss unbedingt gewonnen werden, um die Hoffnungen am Leben zu halten.

Hilfe für einen Rosporter: Victoria-Stürmer Denzel Tawiah hat mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen. Beim Deutschen, der im Sommer von RW Ahlen nach Rosport wechselte, wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Sein Verein sammelt nun Spenden, um eine zweite Operation, die nicht von der Krankenkasse zurückerstattet wird, finanziell tragen zu können. Der Innenverteidiger, der übrigens am Freitag seinen 24. Geburtstag feierte, kam in dieser Saison nur zu einem Kurzeinsatz im August. Danach wurden die Symptome stärker und schlussendlich wurde Lungenkrebs diagnostiziert.

Neun Dauerbrenner: Acht Spieltage vor dem Ende der Saison haben neun Spieler noch keine Minute verpasst. Zu diesem illustren Kreis gehören die Torhüter Geordan Dupire (Hesperingen), Koray Özcan (Strassen), Joao Machado (Mondorf), André Barrela (Petingen) und Niklas Bürger (Rosport), aber auch die Abwehrspieler Adrien Pianelli (F91), Yann Godart (Mondorf), Lars Gerson (Käerjeng) und Jerry Prempeh (Hesperingen).

Wann macht er die Zehn voll? Eldin Rastoder ist kein Kind von Traurigkeit. Der zentrale Mittelfeldspieler von Atert Bissen hat bereits neun Gelbe Karten in dieser Saison kassiert und führt die Liga in dieser Statistik an. In den sechs Spielen seit dem Start der Rückrunde wurde er bereits viermal verwarnt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Rastoder die Zehn vollmacht und wieder gesperrt wird.

Verrückte Partie: Die Partie Jeunesse-Hostert vom 27. Februar 2022 dürfte vielen Escher und auch Hosterter Fans in Erinnerung geblieben sein. Es war ein verrücktes Spiel. Die Gäste aus dem Grünewald konnten zweimal mit zwei Toren Vorsprung in Führung gehen (0:2 und 1:3), erst in der 78. schafften die Hausherren den Ausgleich, durch ein Elfmetertor von Bryan Nouvier. Scott Kyei machte schlussendlich den lange nicht für möglich gehaltenen Jeunesse-Sieg in der Nachspielzeit (94.) doch noch perfekt. (MB)

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