Champions League
Bissen darf weiterträumen: Entscheidung auf Rückspiel im Stade de Luxembourg vertagt
Der Luxemburger Fußballmeister Atert Bissen erlebte einen komplizierten Start in seine europäische Kampagne, kämpfte sich aber mit viel Willen zurück in das Abenteuer. Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen den Champion der Färöer Inseln, KI Klaksvik, sind die Träume noch nicht geplatzt. Die Entscheidung fällt am kommenden Mittwoch in der Hauptstadt.
Bissen fand nur schwer in die Partie Foto: Sebastian J. Schwarz
Mit vier Neuzugängen startete Bissen in seinen europäischen Sommer: Dupire, Veiga, Pimentel und Rodrigues durften debütieren. Die personellen Wechsel waren ebenso zu erwarten wie die Taktik der Hausherren: Klaksvik wollte mit einem frühen Tor einen ersten Fuß in die Tür zur zweiten Champions-League-Runde setzen. Die Gelb-Schwarzen erlebten einen hektischen Start und wurden von den robusten Gegnern zu Fehlern gezwungen. Besonders das Mittelfeld und die Flügel hatten Mühe, ins Spiel zu finden.
Obschon Bissen einen ersten Klaksvik-Freistoß unbeschadet überstand, lauerte die Gefahr von überall. In der 10. hatte sich Frederiksberg, der schon Déifferdeng 03 mit seinem Doppelpack geärgert hatte, auf zentraler Position durchgeschlichen. Ein Treffer lag in der Luft, da Bissen phasenweise überfordert wirkte und kaum im Ballbesitz war. Das Geschenk von Eddaraj, dessen Fehlpass das Gegentor einleitete, passte zum Gesamtbild: Die Panne nutzte die routinierte Mannschaft sofort aus und schickte eine Angriffswelle über links, bei der die Luxemburger überall einen Schritt zu spät waren. Die Flanke von Jean Carlos war perfekt für Ali, der per Kopf über Dupire in die Maschen traf (1:0).