Radsport
„Die Tipps der Profis als ‚Gamechanger‘“: Wie Niels Michotte Paris-Roubaix gewann
Nach einer gut 30 km langen Solofahrt gewann Niels Michotte am Sonntag die 19. Auflage des Eintagesrennens Paris-Roubaix für Junioren. Nach dem Erfolg von François Faber im Jahr 1913 und dem Triumph von Bob Jungels bei den U23 vor zehn Jahren konnte sich der 17-Jährige am Sonntag als dritter Luxemburger ins Palmarès des Radsport-Monuments eintragen. Im Ziel hatte Niels Michotte einen Vorsprung von 27“ auf den Esten Romet Pajur und 30“ auf den Franzosen Léandre Lozouet, seinen Teamkollegen beim Nachwuchsteam von Ag2r Citroën.
Niels Michotte konnte auf dem Rasen des Velodroms in Roubaix nicht fassen, was ihm gelungen war Fotos: Grand-Ducal Cycling/Twitter
Léandre Lozouet, der 2021 in seinem ersten Jahr bei den Junioren bereits an gleicher Stelle Rang elf erreicht hatte, war, zusammen mit Niels Michotte, der Kapitän der französischen Mannschaft. Gleich nach dem Start ging es zur Sache: „Noch vor dem offiziellen Start war eine große Nervosität zu spüren“, erklärte Michotte am Montag. „Jeder wollte vorne mit dabei sein, sodass wir zu Beginn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h unterwegs waren. Es dauerte rund 45 Minuten, bis sich diese Aggressivität gelegt hatte.“ Michotte, der noch bis 2021 Rennen für Velo Woolz bestritt und seit 2022 bei der UC Dippach lizenziert ist, ging nach 28 km optimal platziert in die erste von insgesamt 17 Pflastersteinpassagen.