Kaderrevision
Der Umbruch geht weiter: Auf diese Athleten setzt das COSL
Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Paris setzt sich der Umbruch fort, wie bei der Kaderrevision des COSL am Donnerstag hervorging. Im Elitekader finden sich nun 44 Sportler und sechs Mannschaften wieder. Der Blick bleibt aber auch weiterhin auf die Nachwuchstalente gerichtet, mit nun 63 Sportlern im Promotionskader.
Der Technische Direktor Raymond Conzemius und das COSL blicken bereits langsam Richtung L.A. Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Abschiede: Der Umbruch nach Paris geht weiter: Gleich mehrere Sportler, die Luxemburg bei Olympischen Spielen oder den World Games vertreten haben, verabschieden sich aus dem Elitekader. Allen voran Charel Grethen, Olympiafinalist in Tokio, der seine Laufschuhe bekanntlich im letzten Jahr an den berühmten Nagel gehängt hat. Auch Bogenschützin Mariya Klein-Shkolna, die bei den World Games im letzten Sommer in Chengdu einen Platz in den Top Ten belegt hatte, hat sich vom Hochleistungssport verabschiedet. Mit Jeff Henckels verliert die FLTA einen weiteren Athleten im Elitekader. Der dreimalige Olympionike lässt es in Zukunft ebenfalls ruhiger angehen. Sein Karriereende hatte kürzlich auch Radsportler Michel Ries verkündet, der das COSL 2021 in Tokio vertreten hatte. Ein weiterer bekannter Name, der nicht mehr nominiert wurde, ist Schwimmer Julien Henx, der auch aufgrund seiner schweren Verletzung die geforderten Kriterien nicht mehr erfüllen konnte. Nicht mehr dabei sind zudem Leichtathlet Vivien Henz und Triathlet Stefan Zachäus, der ebenfalls mit dem Leistungssport aufgehört hat.