Tischtennis
Der Schwelbrand hat sich entfacht: Die Affäre FLTT – Sarah De Nutte in der Analyse
In den Tischtennishallen Luxemburgs dominiert zurzeit ein Thema: die Strafe, die der Verband gegen Sarah De Nutte verhängt hat. Die Nationalspielerin hat bis kommenden Freitag Zeit, um Einspruch gegen den „öffentlichen Tadel“, der vom „Comité directeur“ der FLTT gegen sie ausgesprochen worden war, einzulegen. Diese „Affäre“ hat in den letzten Wochen immer höhere Wellen geschlagen. Aus einem lang anhaltenden Schwelbrand hat sich ein Flächenbrand entwickelt.
Sarah De Nuttes Olympia-Auftritt bietet auch Monate später noch reichlich Gesprächsstoff Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Nach ihrem Ausscheiden bei den Olympischen Spielen hatte Sarah De Nutte ihr Bedauern darüber ausgedrückt, dass ihr persönlicher Coach Peter Teglas, der vom COSL für Paris akkreditiert worden war, sie während ihres Einzels nicht betreuen durfte – dies, obschon klar war, dass Nationaltrainer Tommy Danielsson wegen der fast zeitgleichen Ansetzung der Spiele von Ni Xia Lian und Luka Mladenovic logischerweise überfordert war. Im Zentrum der zahlreichen Kritiken steht nicht nur die Verhaltensweise der FLTT-Verantwortlichen während des sportlichen Highlights. Die Tatsache, dass Sarah De Nutte 15 Wochen nach ihrem Erstrunden-Aus für ihre Kritik bestraft wurde, hat einen regelrechten Sturm der Entrüstung ausgelöst.