Basketball
„Der Kreis schließt sich“: Der alte Felser Kern darf im Finale der Coupe FLBB noch einmal jubeln
Zum Auftakt des Basketball-Wochenendes in der Coque gelang Fels am Freitag im Finale der „Coupe FLBB“ gegen den favorisierten Racing die Überraschung. Nach 2009 und 2012 durfte die Arantia das dritte Mal in diesem Wettbewerb, der Nationale-3-Mannschaften vorbehalten ist und erstmals für B-Teams offen war, jubeln. Mit 1.000 Zuschauern war das Gymnase der Coque am Freitag für das Fest der „kleinen Teams“ dann auch richtig gut gefüllt.
Der alte Felser Kern, der für die rezenten Erfolge in der Vereinsgeschichte verantwortlich ist, durfte noch einmal gemeinsam jubeln Foto: Editpress/Jerry Gerard
Dabei war der Sieg eher überraschend, denn der Racing hatte vor dem Finale in der Meisterschaft eine makellose 15:0-Bilanz aufzuweisen. Im Halbfinale der Coupe de Luxembourg gegen die Etzella trugen die Felser Anhänger vergangenes Jahr T-Shirts mit der Aufschrift „Let’s shock the Coque“. Ein Jahr später gelang der B-Mannschaft in der gleichen Halle nun der nächste Coup. „Wir sind mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegangen. Racing ist ein starkes Team. Ich denke, sie sind auch fitter als wir, doch wir waren vorbereitet. Unser ‚Gameplan‘ ist aufgegangen. Ausschlaggebend war, dass wir einen guten Start hatten. Denn der Racing ist dem Rückstand hinterhergelaufen“, erklärte Pedro Nunes nach der Partie. Die Felser konnten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von 25 Punkten herausspielen, doch der Racing reagierte in der zweiten Hälfte. „Es war eine Frage der Zeit, bis wir müder wurden, doch Gott sei Dank konnten wir uns über Wasser halten“, so Coach Jérôme Hansen, der 2009 als Spieler und 2012 ebenfalls als Trainer dabei war. Man habe darauf spekuliert, dass der Racing in der Coque weniger gut trifft.