„Selbstaufgabe der WADA“

Der Ausgang im Fall Sinner wird von vielen Seiten kritisiert

Doping-Experte Fritz Sörgel sieht nach dem Deal der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mit Tennisprofi Jannik Sinner „verheerende“ Folgen für den Anti-Dopingkampf. „Man muss es so hart sagen: Was die WADA da gemacht hat, bedeutet das Ende des Anti-Doping-Systems in seiner bisherigen Form“, sagte Sörgel bei Sport1. In der Tenniswelt herrscht eine ähnliche Meinung.

Jannik Sinner kommt gut davon

Jannik Sinner kommt gut davon Foto: AFP/Martin Keep

Der Nürnberger Pharmakologe Fritz Sörgel bezeichnete die Dreimonatssperre für den Weltranglistenersten als eine „Form von Selbstaufgabe“ der WADA. Sörgel erklärte: „Das Ausmaß, in dem sie Sinner hier entgegenkommt, ist im Ergebnis die völlige Aushebelung des Prinzips der ,Strict Liability‘, der kompromisslosen Eigenverantwortung des Athleten, welche Substanzen in seinen Körper kommen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Rugby

Aufstieg knapp verpasst: FLR-Herren werden in Andorra Vierter

Radsport

10. Grand Prix Kropemann: Beeindruckender Solosieg von Ranker