Handball

Damen-Nationalmannschaft: In Europa mit die Kleinsten

Die luxemburgische Frauen-Nationalmannschaft hinkt im europäischen Vergleich hinterher. Unter anderem eine Reform der heimischen Liga soll dazu beitragen, die Lücke zu anderen kleinen Handball-Nationen zu schließen.

In der WM-Qualifikation standen für Luxemburg nur Feldspielerinnen auf dem Platz, die in der heimischen Liga aktiv sind

In der WM-Qualifikation standen für Luxemburg nur Feldspielerinnen auf dem Platz, die in der heimischen Liga aktiv sind Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

„Wir sind in Europa mit die Kleinsten.“ Das sind die Worte, die Damen-Nationaltrainer Michel Scheuren vor der ersten Phase der Qualifikation zur WM 2025 mehrmals wiederholt hatte. Dennoch hatten die „Roten Löwinnen“ gehofft, Boden auf die anderen kleinen Nationen gutgemacht zu haben, und gegen Bulgarien ihren ersten Sieg seit 2019 ins Visier gefasst. Das Ergebnis war dann aber ernüchternd. Die Leistung reichte nicht, um mit dem Gegner mitzuhalten und die 21:33-Niederlage war eine große Enttäuschung. Trotz einer Leistungssteigerung war auch am Sonntag gegen Gruppenfavorit Italien mit 20:39 ebenfalls nichts zu holen.

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