Luxemburger im Ausland
Barreiro zeigt Torjägerqualitäten und trifft doppelt für Benfica gegen Martimo
Leandro Barreiro hat am Samstag einen Doppelpack geschnürt und Benfica auf die Siegerstraße gebracht. Seid Korac scheint bei Hellas Verona endlich angekommen zu sein.
Leandro Barreiro traf doppelt Foto: AFP
In der Startelf: Leandro Barreiro hat wieder einmal gezeigt, dass er durchaus Torjägerqualitäten besitzt. Dem Mittelfeldspieler gelangen im Ligaspiel gegen Martimo zwei Tore. Benfica siegte am Ende mit 3:0 auf der Insel Madeira. In der 7. Minute erkämpfte sich der Luxemburger einen Ball an der Strafraumgrenze und versenkte das Leder im rechten Torwarteck. Beim 2:0 lauerte der 26-Jährige am zweiten Pfosten und musste die Flanke von Pavlidis nur noch mit dem Kopf einnicken. Barreiro bildete zusammen mit Star-Neuzugang Palhinha die Doppel-Sechs bei Benfica.
Am Freitag besiegten Dirk Carlson und Dinamo Batumi den FC Rustavi mit 1:0. Sein neuer Teamkollege Enes Mahmutovic muss noch den Trainingsrückstand aufholen und stand noch nicht im Kader. Am kommenden Mittwoch kommt es zum luxemburgischen Duell in Georgien. Iberia Tiflis, die Mannschaft von Vahid Selimovic, besiegte an diesem Wochenende Samgurali Tskhaltubo mit 2:1.
In der dritten deutschen Bundesliga gab es für Hansa Rostock ein 1:1 gegen Wehen-Wiesbaden. Florian Bohnert wurde in der 75. Minute ausgewechselt.
Seid Korac stand am Donnerstag erstmals für seinen neuen Verein Hellas Verona in der Startelf und durfte gleich feiern. Der Zweitligist beförderte Erstligist Cagliari Calcio aus der Coppa Italia (2:1). Im Achtelfinale trifft Verona auf AS Rom. Am Sonntag war für Korac und Co. wieder Liga-Alltag angesagt. Gegen Arezzo durfte Korac erneut von Anfang an ran. Sein Verein siegte mit 5:0 und holte damit den ersten Liga-Sieg in dieser Saison.
Lucas Fox gab sein Debüt für seinen neuen Verein Bremer SV. In der Regionalliga Nord gab es eine 2:3-Niederlage gegen die Kickers Emden.
Laurent Jans und Beveren gingen in der belgischen Jupiler League zum zweiten Mal als Sieger vom Platz. Die Mannschaft des FLF-Kapitäns besiegte OH Leuven am Sonntagabend mit 3:0.
Eingewechselt: Nach drei Unentschieden in Folge gelang dem FC Metz ein kleiner Befreiungsschlag. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz besiegte AF Rodez mit 4:1. Pape Moussa Fall erzielte drei Treffer. Das Luxemburger Talent Hamza Kadamani wurde eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. Nach fünf Spieltagen stehen die „Grenats“ auf Platz vier der Ligue 2.
Vincent Thill kam bei der 0:1-Niederlage von Waldhof Mannheim gegen den SC Verl erst eine halbe Stunde vor Schluss zum Einsatz.
Nicht im Einsatz: Aiman Dardari ist noch immer nicht in Essen angekommen. An diesem Wochenende stand er nicht im Kader der Mannschaft aus dem Ruhrpott. Tristesse herrscht weiterhin für Tiago Pereira in La Louvière. Stammtorwart Marcos Peano wurde nicht verkauft, weshalb der Luxemburger weiterhin auf der Tribüne Platz nehmen muss. Das gleiche Schicksal ereilte Eldin Dzogovic (1. FC Magdeburg) und Miguel Gonçalves (Fortuna Düsseldorf).
Am Montag: Danel Sinani und Sampdoria Genua treffen in der italienischen Serie B auf Palermo. Marvin Martins und Liepaja bekommen es mit Tabellenführer RFS Riga zu tun. Tomas Moreira könnte am Montag sein Debüt für seinen neuen Verein Bodrumspor feiern. In der saudischen Pro League bekommt es Al-Khaleej (mit Anthony Moris) mit Al-Riyadh zu tun. Bisher konnte der Moris-Verein noch keinen Sieg feiern.
Bei den Frauen: Laura Miller und der 1. FC Nürnberg holten in der ersten deutschen Bundesliga einen Punkt beim 3:3 gegen den VfB Stuttgart. Die Mittelfeldspielerin sah Gelb.
Verletzt: Mathias Olesen (Sönderjyske/DK) fällt noch einige Wochen aus. Enzo dos Santos (Borussia Dortmund) hat seine Patellasehnenprobleme noch nicht auskuriert und Christopher Martins (Spartak Moskau) befindet sich im Aufbau.
Ohne Verein: Mica Pinto und Edvin Muratovic haben keinen Verein gefunden. Alessio Curcis Vertrag bei Neftschi Baku wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der Stürmer besaß beim Verein aus der Hauptstadt Aserbaidschans noch ein gültiges Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2028.