Tageblatt Flèche du Sud
„Am léifsten drénken ech Bofferding ...“: Warum bei Lotto Kern-Haus viel luxemburgisch gesprochen wird
Drei Luxemburger fahren aktuell beim deutschen Continental-Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur – und auch in der Vergangenheit waren Radsportler aus dem Großherzogtum in der Mannschaft aktiv. Team-Manager Florian Monreal, der aus der Region Koblenz kommt, wo das Team auch seinen Sitz hat, erklärt die Verbindungen ins Nachbarland.
Mil Morang (links) und Arno Wallenborn (rechts) sind zwei von drei Luxemburgern bei Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
„Maach emol lues“, sagt Florian Monreal, Manager des deutschen Continental-Teams Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur kurz nach dem Start des Interviews, das auf Deutsch begann. „Ech schwätze Lëtzebuergesch – an am léifsten drénken ech Bofferding.“ Eine Sprachbarriere gibt es im Team damit also schon mal nicht und auch über die heimischen Erfrischungsgetränke weiß er bescheid – über Geschmäcker lässt sich dann ja bekanntlich streiten.
Diskutieren kann er darüber im Team immerhin mit drei Luxemburgern: Mit Arno Wallenborn, Mil Morang und Alexandre Kess stehen aktuell gleich drei Luxemburger im Aufgebot der deutschen Mannschaft. Auch in den vergangenen Jahren fuhren mit Mathieu Kockelmann oder Noé Ury immer wieder Fahrer aus dem Großherzogtum für das Team.