Fußball-Nationalmannschaft

Abstauber, die Geschichte schrieben: Ein Rückblick auf sieben Duelle gegen Malta

Von der Familie Cardoni bis hin zu der 1995er-Kampagne, die alles veränderte: Die Länderspiele gegen Malta stellten teilweise richtungsweisende Momente der Geschichte der „Roten Löwen“ dar. Ein Rückblick auf siebenmal 90 Minuten Fußball.

Trainer der Roten Löwen, einer von fünf Spielern mit Toren gegen Malta in der Nationalmannschaftskarriere

Der heutige Trainer der „Roten Löwen“ ist einer der fünf Spieler, die in ihrer Karriere gegen Malta getroffen haben Foto: Tageblatt-Archiv

4. Januar 1970: Der erste Vergleich zwischen beiden Nationen endete mit einem 1:1. Luxemburg war in Gzira schon in der 11. durch den damaligen Etzella-Spieler Nicky Hoffmann in Führung gegangen. Über 7.500 Menschen waren an diesem Tag im maltesischen Empire-Stadion dabei. Sie sahen, wie Joe Cini in der 80. ausgleichen konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Mannschaften übrigens in Unterzahl: Furio Cardoni war mit Rot vom Platz geschickt worden, Edward Aquilina durfte den Luxemburger aufgrund seiner Reaktion auf das Foul in Richtung Kabinen begleiten.

22. Februar 1995: Es war der Februar der Erlösung. Nach 22 Jahren führte der junge Manuel Cardoni die „Roten Löwen“ zu dem langersehnten Pflichtsieg. Auf der Insel erzielte er sein erstes Tor für die Nationalauswahl. Es war der Beginn einer geschichtsträchtigen Kampagne in der ehrwürdigen dunkelblauen Adidas-Ausrüstung. In der 55. zog Roby Langers über rechts davon. Seinen Abschluss boxte der Keeper in den Strafraum. Dort kam der Jeunesse-Zehner angestürmt und erzielte das 1:0 per Direktabnahme. Doch es wurde noch lange gezittert: In der Schlussphase lenkte FLF-Schlussmann Paul Koch einen flach geschossenen Elfmeter an den Pfosten und hielt den Sieg mit dieser Rettungstat fest.

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