Tischtennis
2. Play-off-Runde in der National TT League: Spannende Verfolgerduelle
Eine Woche nach seinemsouveränen Pokalsieg strebt Hostert/Folschette jetzt das dritte Double in Folge an. Am zweiten Spieltag des Play-offs sind drei Punkte beim Gastspiel in Lintgen fest eingeplant. In den beiden Sonntagsspielen ist mit spannenden Auseinandersetzungen zwischen Howald gegen Reckingen sowie Berburg gegen Linger zu rechnen.
Benjamin Rogiers und die Howälder haben noch eine Rechnung mit Reckingen offen Foto: Editpress/Fernand Konnen
In eigener Halle wird Pokalfinalist Howald alles daransetzen, um sich für die 2:6-Vorrunden-Niederlage gegen Reckingen zu revanchieren. Nach diesem überzeugenden Auftritt war das Quartett vom „Krounebierg seinen Erwartungen nicht mehr gerecht geworden: „Unsere Form ist momentan tatsächlich nicht optimal, was vor allem an den unerwarteten Ausfällen liegt, die wir zuletzt verkraften mussten. Bei Howald läuft es aktuell besser, wie ihr Lauf im Pokal gezeigt hat. Wir haben allerdings bereits in der Hinrunde bewiesen, dass wir gegen sie gewinnen können. Deshalb werden wir erneut alles daransetzen, dieses Resultat zu wiederholen und einen Schritt in die richtige Richtung zu machen“, so der Reckinger Neuzugang Luca Elsen vor dem Verfolgerduell.
Eine Partie auf Augenhöhe ist in Berburg zu erwarten, wo der Tabellenzweite zu Gast ist. Berburg hat in der laufenden Meisterschaft erst eine Niederlage hinnehmen müssen, dies mit 4:6 gegen den Topfavoriten Hostert/Folschette. Nach einem durchwachsenen Saisonbeginn will der Vorjahresfinalist jetzt an die Leistungen der beiden letzten Spielzeiten anknüpfen. David Henkens zeigt sich optimistisch: „Wir schauen von Spiel zu Spiel und versuchen jede Woche erneut, unsere Höchstleistung abzurufen und zu gewinnen. In der ersten Saisonhälfte musste Tom (Scholtes) die Grundausbildung der Armee absolvieren, nun ist Loris (Stephany) an der Reihe. Zudem konnte ich meine Leistungen der vergangenen Jahre nicht abrufen, sodass einiges zusammengekommen ist. Nichtsdestotrotz gehen wir positiv in die verbleibenden Saisonspiele, denn dank Spielmodus ist es unabhängig vom Tabellenplatz möglich, um den Titel mitzuspielen, und genau das ist unser Ziel.“
Nach dem völlig überraschenden Remis in der Vorrunde ist Hostert/Folschettevor der Spielstärke von Gaëtan Swartenbrouckx und Robin Saudemont gewarnt. Die beiden Belgier hatten sich damals den Luxus geleistet, neben ihren vier im Einzeln auch das gemeinsame Doppel zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Im Kampf gegen den Abstieg empfängt Echternach, das mit einem Sieg gegen Lenningen optimal in den Play-down gestartet ist, das starke Quartett von Esch Abol. Im ersten Vergleich hatten sich die Gäste mit 6:3 durchsetzen können. Auch in der Begegnung zwischen Flaxweiler und Lenningen gibt es keinen ausgemachten Favortiten.