Pokal
1/32-Finale der Coupe de Luxembourg: Zeit für andere Gesetze
Herbst 2020: Für so manchen Verein aus den unteren Divisionen war die Coupe de Luxembourg damals eine Art Anfang vom Ende. Mitte Oktober wurde die letzte Pokalrunde ausgetragen, eine Woche später kam der komplette Spielbetrieb aufgrund der zunehmenden Covid-Infektionen zum Stillstand. Während die BGL Ligue im Frühjahr ein Mammutprogramm abspulte, blickte der Rest monatelang in die Röhre. Inzwischen ist überall wieder eine neue Normalität eingekehrt – und die 1/32-Runde für den einen oder anderen Klub Balsam für die geschundene Seele.
Avenir Beggen will sich gegen Strassen teuer verkaufen Foto: Gerry Schmit
Endlich! Der Wettbewerb, der die schönsten Geschichten schreibt, steht wieder für ein Wochenende im Vordergrund des nationalen Fußballs. Den Charme der Coupe de Luxembourg macht es aus, dass so mancher BGL-Ligue-Spieler sich plötzlich auf „Éisleker Koppen“ wiederfindet, von denen er zuvor noch nie im Leben gehört hatte. Ehemalige Großmächte – man nehme die „Wiichtelcher“ des Avenir Beggen oder den ewigen Vizemeister Grevenmacher – bekommen wieder einmal die Chance auf etwas Rampenlicht. Und so ganz nebenbei kehren auch alte Hasen, wie der Beleser Omar Er Rafik, auf die Radarschirme zurück.