Umsetzung des „AI Act“

Wie Luxemburg in Zukunft KI reguliert

Seit August 2024 ist in der EU das weltweit erste KI-Gesetz in Kraft. Es soll KI-Systeme nach Risiko einstufen und regulieren. Für die Umsetzung sind die Länder zuständig, weshalb Luxemburg einen Gesetzesentwurf vorlegt – als einer der ersten Mitgliedsstaaten.

Übernimmt die Aufsicht und Kontrolle des „AI Act“ in Luxemburg: die nationale Datenschutzkommission (CNPD)

Übernimmt die Aufsicht und Kontrolle des „AI Act“ in Luxemburg: die nationale Datenschutzkommission (CNPD) Foto: Editpress/Hervé Montaigu

In Sachen Künstliche Intelligenz (KI) präsentiert sich Luxemburg gerne als Vorreiter im Herzen Europas. Keine staatstragende politische Rede vergeht ohne Hinweis auf das enorme Potenzial der Technologie – ob Budget oder „Etat de la nation“. Man dürfe den Zug nicht verpassen, heißt es dann immer wieder, man müsse „first mover“ werden. Zumindest in legislativer Hinsicht scheint Luxemburg diesem Anspruch gerade gerecht zu werden. Die Gesetzgeber des Großherzogtums sind dabei, als einer der ersten Mitgliedsstaaten überhaupt, die neue EU-Verordnung 2024/1689 in nationales Recht zu gießen, der sogenannte „AI Act“. Vor einigen Monaten hat die Justiz- und beigeordnete Medienministerin Elisabeth Margue (CSV) der zuständigen Chamber-Kommission einen Gesetzesentwurf vorgelegt, wie dieser „AI Act“ hierzulande umgesetzt werden soll.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Luxemburg

Tripartite beginnt mit offenen Fragen und unterschiedlichen Forderungen

Nach „Strategiewechsel“

ITM reduziert Kontrollen und verhängt deutlich weniger Bußgelder

clear