Parlament

Weitere Lockerungsübungen: Opposition stimmt gegen das neue Covid-Gesetz

Das Parlament hat gestern weitere Lockerungen der Covid-Maßnahmen beschlossen. Die Opposition lehnte geschlossen das Gesetz ab. Noch zu viele Unklarheiten, wenig durchdacht, amateurhaft – so die Vorwürfe.

Unterschiedlicher Meinung: CSV-Politiker Claude Wiseler und Berichterstatter Mars di Bartolomeo (LSAP)

Unterschiedlicher Meinung: CSV-Politiker Claude Wiseler und Berichterstatter Mars di Bartolomeo (LSAP) Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Abstimmung im Parlament dürfte für die meisten Menschen im Lande eigentlich nebensächlich gewesen sein. Seit Tagen schon sind die wichtigsten Neuerungen bekannt, die ab Sonntag in Kraft treten werden. Die Betroffenen bereiten sich entsprechend vor. So dürfen Restaurants und Cafés erneut Gäste von 6.00 bis 22.00 Uhr auch im Innenraum empfangen. Voraussetzung ist lediglich ein negativer PCR-, Schnell- oder Selbsttest. Das gilt für Geimpfte wie für Nicht-Geimpfte. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, wobei er von einer zugelassenen Person zertifiziert werden muss. Der Schnelltest muss vor Ort erfolgen. Der PCR-Test ist 72 Stunden gültig. Erlaubt sind bis zu vier Personen an einem Tisch. Genauso viele Personen wird man bei sich zu Hause empfangen können. Weitere Lockerungen betreffen den Sport- und Kulturbereich. Bei Sportveranstaltungen sind wieder Zuschauer zugelassen, wobei die sanitären Bestimmungen gewahrt werden müssen. Erlaubt sind Versammlungen bis zu 150 Personen, statt bisher 100. Großveranstaltungen mit maximal 1.000 Personen sind möglich, wenn ein entsprechendes sanitäres Konzept vorliegt. Die Ausgangssperre beginnt um 00.00 Uhr und endet um 06.00 Uhr.

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