Gesundheitswesen
Weiße Liste auch für Luxemburg: „Patiente-Vertriedung“ fordert weiter Transparenz
Via Videokonferenz zog die „Patiente-Vertriedung“ am Dienstag die Bilanz des Jahres 2019, ohne jedoch die aktuelle Pandemie-Lage auszugrenzen. Die Asbl. hat indes Zuwachs bekommen, ist doch der christliche Gewerkschaftsbund LCGB mittlerweile Mitglied der Patientenvereinigung.
Im Corona-Jahr 2020 werden viele Verschreibungen nach telefonischer Absprache ausgestellt. Das sorgt mitunter bei der Abrechnung für Probleme. Symbolbild: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Selbst wenn es um die Bilanz des Vor-Covid-Jahres 2019 ging, so war die Pandemie auch bei der Videokonferenz der „Patiente-Vertriedung“ ein unumgängliches Thema. Präsident René Pizzaferri schnitt die Hauptprobleme an, mit denen Patienten die Vereinigung kontaktierten. Da geht es in erster Linie um Verlegungen ins Ausland, die durch Reisebeschränkungen in der Pandemie erschwert würden. Des Weiteren gebe es Beschwerden über Ärzte, die das Ausstellen von Rezepten als telefonische Beratung abrechneten. Oder aber, dass ein negativer Covid-Test vor der Konsultation verlangt würde.