Coronavirus

Ungereimtheiten bei Quarantänen in der Schule

Seit der „Rentrée“ bis Ende des Jahres befanden sich insgesamt 33.728 Schüler und 3.410 Lehrer in Quarantäne. Bei den Schülern, insbesondere in der Grundschule, ist allerdings nicht immer klar, wer sich in der sogenannten Risikoperiode, wo man sich potenziell anstecken könnte, in der betroffenen Klasse aufhielt. Ein Einblick in die Vorgehensweise von „Santé“ und Bildungsministerium beim Verordnen von Quarantänen.

Bildungsminister Claude Meisch und Gesundheitsministerin Paulette Lenert geben Erklärungen zu Ungereimtheiten bei der Verhängung von Quarantänen in den Grundschulen

Bildungsminister Claude Meisch und Gesundheitsministerin Paulette Lenert geben Erklärungen zu Ungereimtheiten bei der Verhängung von Quarantänen in den Grundschulen Foto: Editpress/Julien Garroy

Allein in Luxemburgs Grundschulen befanden sich zwischen dem 15. September und 31. Dezember 16.571 Schüler sowie 1.348 Lehrer in einer Quarantäne. Diese Maßnahme wird ausgelöst, wenn zu einem positiven Fall in einer Klasse (Szenario 1; Klasse kommt in die „Mise à l’écart“) innerhalb von maximal 14 Tagen ein weiterer positiver Fall hinzukommt. Dann tritt Szenario 2 ein und die Klasse muss in Quarantäne. Das Gleiche gilt für Szenario 3, bei dem zwischen drei und maximal fünf positive Fälle in einer Klasse auftreten. In den Sekundarschulen waren es weitere 17.157 Schüler und 2.062 Lehrer, die in dieser Periode in Quarantäne waren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

LSAP fordert 200 Euro höheren Mindestlohn

„Auch Betriebe müssen Verantwortung übernehmen“

;