SREL-Prozess, Tag 6

Staatsanwaltschaft fordert Geldstrafe, Verteidigung will Freispruch

Zum Abschluss des sogenannten SREL-Prozesses hat die Staatsanwaltschaft lediglich eine angemessene Geldstrafe für die drei Angeklagten beantragt. Wegen ihrer Verdienste sei von einer Haftstrafe abzusehen, so der Substitut. Die Verteidigung fordert indessen einen Freispruch für Ex-SREL-Chef Marco Mille, Operationschef Fränk Schneider und den ehemaligen Geheimagenten André Kemmer.

Me Pol Urbany (rechts) hat in seinem Schlussplädoyer einen Freispruch auf ganzer Linie für seinen Mandanten André Kemmer (links) und die zwei Mitangeklagten gefordert

Me Pol Urbany (rechts) hat in seinem Schlussplädoyer einen Freispruch auf ganzer Linie für seinen Mandanten André Kemmer (links) und die zwei Mitangeklagten gefordert Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Nicht sein Mandant, sondern Loris Mariotto sei der eigentliche Übeltäter in dieser gesamten Affäre. Das befand Me Pol Urbany, der Anwalt von Ex-Geheimagent André Kemmer, zum Auftakt des sechsten Verhandlungstages im sogenannten SREL-Prozess. Kemmer musste sich in den letzten Tagen vor der 12. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg unter anderem wegen einer illegalen Abhörmaßnahme auf den Geschäftsmann Loris Mariotto im Januar 2007 verantworten. Das zusammen mit seinen ehemaligen Vorgesetzten, dem damaligen Geheimdienstchef Marco Mille und Ex-Operationschef Fränk Schneider.

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