Wahl in Frankreich
So haben die Grenzgemeinden gewählt
Zweimal absolute Mehrheit im ersten Wahlgang und einen Kandidaten in jeder Stichwahl. Die Ausgangssituation für den Rassemblement National in der Großregion war günstig. So haben die französischen Gemeinden an der luxemburgischen und deutschen Grenze gewählt.
Auch im Grand Est warben verschiedene Parteien für eine republikanische Front gegen den rechtsextremen RN Foto: Hannes P Albert/dpa
Für die Kandidaten des Rassemblement National (RN) in der Großregion sah es am Sonntag nach einer sicheren Bank aus. Zum einen, weil die beiden Départements Meurthe-et-Moselle und Moselle seit Jahren ein Kraftzentrum der Rechtsextremen sind. Zum anderen, weil der RN in zwei Wahlbezirken bereits im ersten Wahlgang der französischen Parlamentswahlen am 30. Juni eine absolute Mehrheit erreicht hatte. Kévin Pfeffer und Alexandre Loubet aus den grenznahen Wahlbezirken von Forbach bzw. Bouzonville und Saint-Avold verteidigten ihre beiden bei den vergangenen Wahlen 2022 gewonnenen Sitze in der Nationalversammlung aus dem Stand.