Comité de suivi Tripartite

Schwelende Krisenherde und steigende Energiepreise: Sozialpartner und Regierung treffen sich in Senningen

Regierung und Sozialpartner treffen sich am Dienstag auf Schloss Senningen zur Bewertung der wirtschaftlichen Lage. Kommt es zu einer weiteren Tripartite in diesem Jahr?

Die Ressorts von Wirtschaftsminister Lex Delles, Premier Luc Frieden und Arbeitsminister Marc Spautz werden am Dienstag im Mittelpunkt stehen

Die Ressorts von Wirtschaftsminister Lex Delles, Premier Luc Frieden und Arbeitsminister Marc Spautz werden am Dienstag im Mittelpunkt stehen Foto: Editpress/Julien Garroy

Erstmals seit der Tripartite im Juni dieses Jahres kommt am Dienstag das im Rahmen des „Resilienzpak“ neu gegründete Gremium des „Comité de suivi Tripartite“ auf Schloss Senningen zusammen. Der Tripartite-Begleitausschuss wurde gegründet, um die Umsetzung der Tripartite-Maßnahmen zu verfolgen und zu bewerten, und sollte spätestens im Oktober 2026 wieder zusammentreten. Entscheidungen werden die Sozialpartner voraussichtlich keine treffen. Stattdessen sollen Tageblatt-Informationen zufolge die Sozialpartner, Experten des Statec, der ADEM und aus dem Wirtschaftsministerium eine Neubewertung der wirtschaftlichen Lage vornehmen. Ob tatsächlich eine Tripartite einberufen werden wird, wolle Premierminister Luc Frieden (CSV) erst im Anschluss an die Sitzung entscheiden. Diese könnte dann erstmals nach den Allerheiligen-Ferien zusammenkommen.

Für die Präsidentin des OGBL, Nora Back, scheint eine Verlängerung der Energie-Beihilfen unerlässlich. „Je früher die Maßnahmen kommen, desto besser“, sagt Back gegenüber dem Tageblatt. Auf die Inflation könne verstärkt eingewirkt werden, wenn die Maßnahmen früher beschlossen werden. Das hätte ein späteres Auslösen der Index-Tranche zur Folge, was wiederum auch für die Patronatsvertreter von Vorteil wäre, so die Einschätzung der Gewerkschafterin. Eine Kontaktanfrage des Tageblatt an die UEL blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

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