CGFP

Romain Wolff entrüstet sich über „unnötige Hetze der Handwerkskammer“

Das Föderalkomitee vom Mittwoch bot den Rahmen zur „Rentrée sociale“ der CGFP („Confédération générale de la fonction publique“). Neben der Analyse der Erklärung zur Lage der Nation und des Staatshaushaltes 2021 zeigte sich Präsident Romain Wolff entrüstet über jüngste Aussagen der Handwerkskammer, die Staats- und Gemeindebeamten vorwarf, während des Lockdowns von der Arbeit befreit worden zu sein und dies bei vollem Lohnausgleich.

Generalsekretär Steve Heiliger (l.) und Präsident Romain Wolff

Generalsekretär Steve Heiliger (l.) und Präsident Romain Wolff Foto: Hervé Montaigu / Editpress

Erstens sei diese Behauptung falsch, unfair und völlig fehl am Platz. Wo der Mehrwert sei, wenn die Föderation ihre Kunden beleidige, so Wolff, der als Reaktion auf die Forderung der Handwerksföderation, dass Kurzarbeit, Freistellung, Krankengeld, Elternurlaub sowie Urlaub aus familiären Gründen im öffentlichen Dienst künftig nur mehr zu 80 Prozent entschädigt werden sollen, fragte, was es bringen solle, Verschlechterungen bei anderen zu fordern. Der CGFP-Präsident verwies auf konstruktive Aussagen des Horesca-Präsidenten Alain Rix, der vorschlug, alle Betroffenen, auch jene aus dem Privatsektor, sollten in den genannten Fällen 100 Prozent ihres Lohnes erhalten. 

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