Verschuldung

Rechnungshof fordert Regierung zum Nachdenken auf

Die Luxemburger „Cour des comptes“ hat die Finanzpläne der Regierung unter die Lupe genommen. Und sie macht sich Sorgen um die Entwicklung der Verschuldung. In ihrem Avis erinnert sie daran, dass es auch noch eine Zeit nach der Covid-Krise geben wird.

Die „Cour des comptes“ wünscht sich ein Abrücken von dem kurzfristigen BIP-Wachstum-Denken

Die „Cour des comptes“ wünscht sich ein Abrücken von dem kurzfristigen BIP-Wachstum-Denken Foto: Editpress/François Aussems

Der Luxemburger Rechnungshof „Cour des comptes“ stellt sich große Fragen, was die Zukunft der Staatsfinanzen anbelangt. Die Behörde weist darauf hin, dass Covid nicht die einzige Herausforderung ist, vor der das Land steht. Sie erinnert unter anderem an den Druck, den die Bekämpfung des Klimawandels auf die öffentlichen Finanzen ausübt, an die demografische Entwicklung des Landes (sowohl die alternde Bevölkerung als auch die insgesamt wachsende Bevölkerung erfordert Investitionen) und an Krisen, die noch kommen werden.

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