Covid-Vakzin

Patienten, die auf Immunsuppressiva angewiesen sind, brauchen zusätzliche Impfdosis

Immunsuppressiva sind Medikamente, die verschiedene Mechanismen des körpereigenen Abwehrsystems unterdrücken. Allerdings können sie verhindern, dass der Körper ausreichend Antikörper nach einer Impfung entwickelt, um vor einer Erkrankung zu schützen. Deswegen sollen Patienten, die diese Medikamente zu sich nehmen, eine weitere Impfdosis erhalten. Das erklärt Gesundheitsministerin Paulette Lenert auf eine parlamentarische Frage der CSV. 

Eine Frau wird von einer Arzthelferin gegen das Coronavirus geimpft. Menschen, die auf Immunsuppressiva angewiesen sind, müssen wohl ein weiteres Mal geimpft werden. 

Eine Frau wird von einer Arzthelferin gegen das Coronavirus geimpft. Menschen, die auf Immunsuppressiva angewiesen sind, müssen wohl ein weiteres Mal geimpft werden.  Foto: dpa/Gregor Fischer

Patienten mit Autoimmunerkrankungen und Organtransplantationen sind auf sie angewiesen: Immunsuppressiva. Die Medikamente unterdrücken die natürliche Abwehrreaktion des Körpers und schützen zum Beispiel davor, dass das Immunsystem ein Transplantat als „fremd“ erkennt und angreift. Dass die Medikamente auch zur Folge haben können, dass sich nach einer Impfung weniger bis gar keine Antikörper bilden, ist hinlänglich bekannt. 

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