Gewerkschaft
OGBL fordert mehr Toiletten für Busfahrer
Der „Onofhängege Gewerkschaftsbond Lëtzebuerg“ (OGBL) sei dafür, dass das Mobilitätsministerium die Entscheidungen zu der Bereitstellung von Toiletten für Busfahrer in Luxemburg übernehme. Das geht aus einem Presseschreiben des OGBL am Mittwoch hervor. Momentan würden die Gemeinden diese Entscheidung treffen. Laut der Gewerkschaft hätten viele Busfahrer keinen Zugang zu Toiletten während ihrer Arbeit.
Die Situation der Busfahrer hat sich durch die Covid-19-Pandemie verschlimmert Symbolbild: Editpress/Didier Sylvestre
Die Personalvertreter der Gewerkschaft „Transport sur route“/ACAL der OGBL sind von privaten Busfahrern darauf aufmerksam gemacht worden, dass diese zwischen ihren Fahrten keinen Zugang zu einer Toilette haben. Das geht aus der Pressemitteilung der Gewerkschaft hervor. Dies ist schon länger ein Problem und hat sich für viele Fahrer teilweise sogar verschlimmert. Aufgrund der Pandemie sind einige bisher verfügbaren Toiletten auch nicht mehr zugänglich, so der OGBL. Busfahrer seien außerdem einem erhöhten Risiko ausgesetzt für Blasenentzündungen.